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Donnerstag, Mai 03, 2012

Gebet zur allerheiligsten Dreifaltigkeit

Durch das unbefleckte Herz Mariens danke ich Dir, allerheiligste Dreifaltigkeit. Ich lobe und preise Dich wegen Deiner unwandelbaren Wesenheit und unendlichen Vollkommenheit, sowie für die Liebe, mit der Du, o Gott, allerheiligste Dreifaltigkeit, hervorriefst: das unbefleckte Herz Mariens. - Dir sei Dank, Lob, Ehr und Preis!

Samstag, August 14, 2010

Akt des Anvertrauens und der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariä

Papst Benedikt XVI. weiht bei seinem Besuch in Fatima am 12. Mai 2010 in der Dreifaltigkeitskirche alle Priester dem Unbefleckten Herzen Mariens

Maria, Unbefleckte Mutter, an diesem Ort der Gnade, an dem die Liebe Deines Sohnes Jesus, des Ewigen Hohenpriesters, uns Söhne im Sohn und Seine Priester zusammengerufen hat, weihen wir uns Deinem mütterlichen Herzen, um treu den Willen des Vaters zu erfüllen.
Wir sind uns bewusst, dass wir ohne Jesus nichts Gutes vollbringen können (vgl. Joh 15,5) und dass wir nur durch Ihn, mit Ihm und in Ihm für die Welt Werkzeug des Heils sein können.
Braut des Heiligen Geistes, erwirke uns die unschätzbare Gabe der Umgestaltung in Christus. In derselben Kraft des Geistes, der Dich überschattet und zur Mutter des Erlösers gemacht hat, hilf uns, dass Christus, Dein Sohn, auch in uns geboren werde. Die Kirche möge so von heiligen Priestern erneuert werden, die von der Gnade dessen verwandelt wurden, der alles neu macht.
Mutter der Barmherzigkeit, Dein Sohn hat uns berufen, so zu werden wie Er selbst: Licht der Welt und Salz der Erde (vgl. Mk 5,13.14).
Hilf uns mit Deiner mächtigen Fürsprache, dass wir dieser erhabenen Berufung nie untreu werden, dass wir unserem Egoismus nicht nachgeben, noch den Schmeicheleien der Welt und den Verlockungen des Bösen.
Bewahre uns mit Deiner Reinheit, beschütze uns mit Deiner Demut und umfange uns mit Deiner mütterlichen Liebe, die sich in vielen Seelen widerspiegelt, die Dir geweiht sind und uns zu echten Müttern im Geiste geworden sind.
Mutter der Kirche, wir Priester wollen Hirten sein, die nicht sich selbst weiden, sondern sich Gott hingeben für die Brüder und Schwestern und darin ihre Erfüllung und ihr Glück finden. Nicht nur mit Worten, sondern mit unserem Leben wollen wir demütig Tag für Tag unser "Hier bin ich" sagen.
Von Dir geführt, wollen wir Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit sein und voll Freude jeden Tag das heilige Opfer des Altares feiern und allen, die darum bitten, das Sakrament der Versöhnung spenden.
Fürsprecherin und Mittlerin der Gnaden, Du bist ganz hineingenommen in die einzige universale Mittlerschaft Christi, erflehe uns von Gott ein völlig neues Herz, das Gott mit all seiner Kraft liebt und der Menschheit dient wie Du.
Sprich zum Herrn noch einmal Dein wirkungsvolles Wort: "Sie haben keinen Wein mehr" (Joh 2,3), damit der Vater und der Sohn über uns den Heiligen Geist wie in einer neuen Sendung ausgießen.
Voller Staunen und Dank für Deine ständige Gegenwart in unserer Mitte, will auch ich im Namen aller Priester ausrufen: "Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?" (Lk 1,43)
Maria, seit jeher unsere Mutter, werde nicht müde, uns zu "besuchen", uns zu trösten, uns zu stützen. Komm uns zu Hilfe und errette uns aus allen Gefahren, die uns drohen.
Mit diesem Akt des Anvertrauens und der Weihe wollen wir Dich auf tiefere und vollständigere Weise für immer und ganz in unser Leben als Menschen und Priester hineinnehmen.
Deine Gegenwart lasse die Wüste unserer Einsamkeit neu erblühen und die Sonne über unserer Dunkelheit leuchten und bringe nach dem Sturm die Ruhe zurück, damit jeder Mensch das Heil des Herrn sehe, das den Namen und das Gesicht Jesu trägt, der Sich in unseren Herzen widerspiegelt, da sie stets eins mit dem Deinen sind. Amen.

Zur Abbildung: Papst Benedikt XVI. beim Rosenkranzgebet in der Erscheinungskapelle von Fatima, am Abend des 12. Mai 2010

Quelle: RB 3 / 2010 - Marianische Priesterbewegung, D-78250 Tengen-Blumenfeld, 1. August 2010

Freitag, August 17, 2007

Bittgebet vom heiligen Alfons Maria von Liguori

Ich verehre, o allerseligste Jungfrau Maria, dein allerheiligstes Herz, welches die Freude und der Ruheplatz deines Gottes war; ich verehre dieses dein demütigstes, reinstes und Gott liebendes Herz. Ich Unglücklicher nahe mich dir mit einem Herzen voll Wunden und bösen Neigungen; wende aber, o Mutter der Barmherzigkeit, dich deshalb nicht von mir ab, nein, möge gerade dies dein Mitleid vermehren und dich bewegen, mir zu helfen. Ich bitte dich, du wollest, um mir beizustehen, weder Tugend noch Verdienst bei mir suchen; denn siehe, ich bin verloren, ich verdiene nichts anderes als die Hölle. Darum bitte ich dich, du wollest nur auf das Vertrauen, das ich auf dich setze und auf meinen ernstlichen Willen, mich zu bessern, hinschauen. Bedenke, was Jesus für mich gethan und gelitten hat, und alsdann magst du mich verlassen, wenn es dir möglich ist.
O meine Königin, versage dem deine Barmherzigkeit nicht, dem Jesus sein Blut nicht versagt hat. Ich bitte dich nicht um Reichtümer, um Ehren und andere Güter dieser Welt, ich bitte dich nur um die Gnade Gottes, um die Liebe zu deinem Sohne, um die Erfüllung seines Willens, um den Himmel, damit ich Gott die ganze Ewigkeit hindurch liebe. Wäre es möglich, dass du mich nicht erhörtest? Nein, nein, ich hoffe, dass du mich schon erhört hast, dass du schon für mich bittest, dass du mir schon die Gnade, um die ich dich angefleht, erlangt, dass du mich schon in deinen Schutz genommen hast.
O meine Mutter, verlass mich nicht, fahre fort, so lange für mich zu bitten, bis du mich selig zu deinen Füßen im Himmel siehst, wo ich dich preisen, wo ich dir danken werde die ganze Ewigkeit hindurch. Amen.

Schußgebetlein: Süßestes Herz Mariä, sei meine Rettung!
(Jedesmal 300 Tage Ablass. - Für diejenigen, welche dieses Gebetlein einen Monat lang täglich verrichten, einmal im Monat vollkommener Ablass unter den gewöhnlichen Bedingungen (Beicht, Kommunion, Kichenbesuch, Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters). - Pius IX., 30. September 1852.)

Mit Druckbewilligung des Hochw. Bischofs von Chur.

Montag, September 18, 2006

O Unbeflecktes Herz Mariä, sei immer meine Rettung Du!

Dich grüße ich in meinen Sorgen,
Maria, liebste Mutter mein.
O laß mich ganz in Dir geborgen
und eins mit Deinem Herzen sein.
Du bist mir Zuversicht und Hoffnung;
Du gibst mir Frieden, gibst mir Ruh -
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

Zu Dir komm ich in allen Stunden,
in allen Kämpfen, jeder Not,
Sei Schutz und Heil für alle Wunden,
wenn Sünde mich und List bedroht,
Dir kann ich alles anvertrauen,
was mir begegnet immerzu -
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

Mit Dir nur will ich weitergehen
und durch die Mutterliebe Dein
die Liebe Christi mehr verstehen.
Maria, laß mich nicht allein!
Ich bitte Dich von ganzem Herzen,
ich flehe innig ohne Ruh:
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

Ob helle Freude füllt die Seele,
ob mich bedrückt ein tiefer Schmerz -
nur Dir ich alles anempfehle,
nur Dir schenk ich mein ganzes Herz.
Wohl nichts kann zeigen mir hienieden
den Weg zum Herrn so klar wie Du.
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

Du bist mein Stern, wenn's dunkelt,
Du bist des Tages Sonne mir,
Du bist der Turm, der weithin funkelt,
Du bist mein Hort, mein Schutzpanier.
Ich bin Dein Kind - Du meine Mutter.
Ich schau in allem Dir nur zu -
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

O lehre mich das Fiat sagen
und zu den Menschen - treu und still -
des Heilands Liebe weitertragen
mit Dir stets so, wie Gott es will!
In allem, was ich denke, rede,
in allem, was ich fortan tu -
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

Dir schenk ich alles, was ich habe,
Dir weihe ich mein ganzes Sein.
O nimm die kindlich kleine Gabe,
mach sie von jedem Makel rein!
Und trage sie zum Throne Gottes,
leg auch Dein Mutterwort hinzu -
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

Nimm hin auch alle meine Lieben!
Bewahre sie in Deiner Hut!
Laß alle Zeit sie eingeschrieben
in Deinem Herzen mild und gut!
Und wenn ich um die Seelen bange,
bring Du die Hilfe, Trost und Ruh -
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

Laß sühnend mich mit Dir verweilen,
anbetend vor dem höchsten Gut,
daß kranke Seelen wieder heilen,
umsonst nicht floß des Heilands Blut.
Vermittlerin von allen Gnaden,
gib meiner Schwachheit Kraft hinzu -
O Unbeflecktes Herz Mariä,
sei immer meine Rettung Du!

So nimm denn all mein Streben, Ringen,
und lasse mich mit Dir allein
das Böse in der Welt bezwingen
und Mittler Deiner Güte sein.
Bis mein Herz in Deinem jubelt
dereinst dem Herzen Jesu zu.
Dir, Herr und Gott, sei Ruhm und Ehre,
mein höchstes Glück bist ewig Du!
Amen.

Montag, August 21, 2006

Gedenke, o Mutter!

Gedenk, o Mutter, die wir lieben,
Es wurde niemals noch gehört,
Daß Jemand unerhört geblieben,
Der hoffend sich zu Dir gekehrt.

Dein Mutterherz kann keinen hassen,
Der kindlich flehend zu Dir kam;
Du hast noch nie Jemand verlassen,
Der seine Zuflucht zu Dir nahm.

Ich flieh', erfüllet vom Vertrauen,
Zu Dir, o Himmelskönigin!
Ich wend', o Jungfrau der Jungfrauen,
Zu Dir voll Hoffnung meinen Sinn.

Mit Seufzen und voll Reue flehe
Ich armer Sünder da vor Dir;
Zu Dir, zu Dir, Maria, flehe
Um Rat und Hilf ich für und für.

Mein Flehen wirst Du nicht verachten,
Die Du gebarst den Gottessohn;
Laß uns in Sünde nicht verschmachten -
Dein Herz ist ja geöffnet schon.

Sieh, wie aus diesem Tal der Tränen
Mein Elend jammernd zu Dir fleht;
O stille doch mein heißes Sehnen,
Erhöre gnädig mein Gebet!

Bekehre Du uns arme Sünder,
Bring' alle zu des Glaubens Licht;
Wir sind ja alle Deine Kinder,
O mildes Herz, verstoß uns nicht!

Steh' Du mit treuem Mutterherzen
Uns bei in Trübsal, Angst und Not;
O lind're stets Du uns're Schmerzen
Im Leben und im bittern Tod!

P.W.A.

Mittwoch, Mai 03, 2006

Die Weltweihe an das Unbefleckte Herz unserer Mutter und Königin Maria


"Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, o Maria!"

Aus dem Weltrundschreiben des Hl. Vaters Pius' XII., "Ad coeli reginam" über das Königtum Mariens und die Weltweihe.

"... Die Zeugnisse des christlichen Altertums, die Gebete der Liturgie, der eingeborene reigiöse Sinn des christlichen Volkes haben uns die Erhabenheit der Jungfrau und Gottesmutter in ihrer königlichen Würde bezeugt; Wir haben ferner erwiesen, daß die von der Theologie aus dem Schatz des göttlichen Glaubens hergeleiteten Gründe in vollem Maße diese Wahrheit bestätigen.
Durch soviele aufgeführte Zeugnisse formt sich ein Gleichklang, dessen Echo weithin tönt, um das erhabene Wesen und die königliche Würde der Mutter Gottes und der Menschen zu feiern, die "hinfort erhoben wurde zum himmlischen Köigreich über die Chöre der Engel" (Brevier 15. August)
Da wir nun durch lange und reifliche Überlegung die Überzeugung erlangt haben, daß es für die Kirche vorteilhaft sein wird, wenn diese sicher begründete Wahrheit wie ein besonders helles Licht auf einem Kandelaber klarer vor aller Augen leuchtet, verordnen und setzen Wir kraft Unserer Apostolischen Autorität das Fest Maria Königin ein, das man auf der ganzen Welt in jedem Jahr am 31. Mai feiern soll.
Zugleich ordnen Wir an, daß man an diesem Tage die Weihe des Menschengeschlechtes an das Unbefleckte Herz der Allerseligsten Jungfrau Maria erneuern soll. In ihr ruht wahrlich eine lebendige Hoffnung, daß wir eine Aera des Glückes sich erheben sehen, die sich des christlichen Friedens und des Triumphes der Religion erfreuen wird."

Gebet der heiligen Liturgie zur Erneuerung der Weltweihe an das Unbefleckte Herz unserer Mutter und Königin Maria!

V. Königin des heiligen Rosenkranzes, Hilfe der Christen, Zuflucht des menschlichen Geschlechtes, Siegerin in allen Schlachten Gottes, flehend werfen wir uns vor deinem Throne nieder.
A. Wir kommen voll Vertrauen, daß wir Barmherzigkeit, Gnade und rechte Hilfe in den gegenwärtigen Bedrängnissen erlangen. Wir vertrauen nicht auf unsere Verdienste, sondern einzig auf die unendliche Güte deines mütterlichen Herzns. Dir und deinem Unbefleckten Herzen vertrauen wir uns an und weihen wir uns in dieser bedeutsamen Stunde in der Geschichte der Menschen.
V. Wir vereinigen uns nicht nur mit der ganzen heiligen Kirche, dem geheimnisvollen Leib deines göttlichen Sohnes, der allenthalben leidet und vielfach bedrängt und verfolgt wird. Wir vereinigen uns auch mit der ganzen Welt; sie ist von Zwietracht zerrissen, von Haß durchwühlt, ein Opfer ihrer eigenen Sünde.
A. Laß dich rühren durch so viele Ruinen in der Welt und in den Seelen, durch so viele Schmerzen und Ängste, durch so viele gemarterte Seelen, so viele, die in Gahr sind, ewig verlorenzugehen.
V. Mutter der Barmherzigkeit, erbitte uns von Gott die christliche Versöhnung der Völker! Erwirke uns vor allem die Gnaden, die in einem Augenblick die Herzen der Menschen umwandeln können, die Gnaden, die den ersehnten Frieden vorbereiten und sichern! Königin des Friedens, bitte für uns und gib der Welt den Frieden in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit und in der Liebe Christi! Gib ihr vor allem den Frieden der Seelen, damit in der Ruhe der Ordnung das Reich Gottes sich ausbreite!
A. Gewähre deinen Schutz den Ungläubigen und allen, die im Todesschatten liegen! Laß für sie die Sonne der Wahrheit aufgehen! Laß sie mit uns vor dem einen Erlöser der Welt die Worte wiederholen: Ehre sei Gott in der Höhe des Himmels und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind!
V. Den durch Irrtum und Zwietracht getrennten Völkern, vornehmlich denen, die zu dir eine besondere Verehrung tragen, schenke den Frieden und führe sie zurück zum einen Schafstall Christi unter dem einen und wahren Hirten!
A. Erflehe die volle Freiheit der heiligen Kirche Gottes! Schütze sie wider ihre Feinde! Halte die wachsende Flut der Unsittlichkeit auf! Wecke in den Gläubigen die Liebe zur Reinheit, die Übung des christlichen Lebens und apostolischen Eifer, damit die Gemeinschaft derer, die Gott dienen, zunehme an Verdienst und Zahl.
V. Dem Herzen deines göttlichen Sohnes wurde die Kirche und die ganze Menschheit geweiht. Auf Ihn sollten sie ihre ganze Hoffnung setzen, Er sollte für sie die unversiegliche Quelle des Sieges und der Rettung sein.
V. A. So weihen wir uns auf ewig auch dir, deinem Unbefleckten Herzen, du Mutter und Königin der Welt. Deine Liebe und dein Schutz sollen den Sieg des Reiches Gottes beschleunigen. Alle Völker, im Frieden mit Gott und mit sich, sollen dich selig preisen.
Mit dir sollen sie von einem Ende der Erde bis zum anderen das ewige Magnificat des Ruhmes, der Liebe und Dankbarkeit zum Herzen Jesu anstimmen. In ihm allein können sie die Wahrheit, das Leben und den Frieden finden. Amen. (Ablaßbuch Nr. 391 - 3 Jahre Ablaß).

Von der Weltweihe zur Selbstweihe.

Diese Weihe des Hl. Vaters und unserer Mutter, der hl. Kirche, an das Unbefleckte Herz Mariens sei für alle christlichen Väter und Mütter Vorbild und Ansporn, doch im persönlichen Bereich auch die eigene Familie dem Unbefleckten Herzen der lieben Gottesmutter zu weihen. Der heiligmäßige Papst Pius XII. bittet ausdrücklich die christlichen Eltern in seinem herrlichen Marien-Rundschreiben zum Immaculata-Jubiläum 1958:
"Unsere Gedanken wenden sich an die christlichen Familien, um sie zu beschwören, ihrer Mission in der menschlichen Gesellschaft, die kein anderer übernehmen kann, treu zu bleiben. Möchten sie sich dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen!
Diese Weihe, treu gelebt, wird für die Eheleute eine wertvolle geistige Hilfe sein, um die Gebote der Keuschheit und der ehelichen Treue zu wahren. Sie wird die häusliche Atmosphäre, in der ihre Kinder aufwahsen, in ihrer Reinheit erhalten, ja noch mehr, sie wird aus der Familie, belebt durch die Liebe zu Marie, eine lebendige Zelle der sozialen Wiedergeburt machen."

Seid allzeit - Maria geweiht!

Mit Druckerl. d. Erzb. Ord. Wien v. 19.V.1960. Zl. 3650/60.
Beide Bilder nach Glasgemälden von Prof. E. Bauernfeind.