Montag, August 21, 2006

Gedenke, o Mutter!

Gedenk, o Mutter, die wir lieben,
Es wurde niemals noch gehört,
Daß Jemand unerhört geblieben,
Der hoffend sich zu Dir gekehrt.

Dein Mutterherz kann keinen hassen,
Der kindlich flehend zu Dir kam;
Du hast noch nie Jemand verlassen,
Der seine Zuflucht zu Dir nahm.

Ich flieh', erfüllet vom Vertrauen,
Zu Dir, o Himmelskönigin!
Ich wend', o Jungfrau der Jungfrauen,
Zu Dir voll Hoffnung meinen Sinn.

Mit Seufzen und voll Reue flehe
Ich armer Sünder da vor Dir;
Zu Dir, zu Dir, Maria, flehe
Um Rat und Hilf ich für und für.

Mein Flehen wirst Du nicht verachten,
Die Du gebarst den Gottessohn;
Laß uns in Sünde nicht verschmachten -
Dein Herz ist ja geöffnet schon.

Sieh, wie aus diesem Tal der Tränen
Mein Elend jammernd zu Dir fleht;
O stille doch mein heißes Sehnen,
Erhöre gnädig mein Gebet!

Bekehre Du uns arme Sünder,
Bring' alle zu des Glaubens Licht;
Wir sind ja alle Deine Kinder,
O mildes Herz, verstoß uns nicht!

Steh' Du mit treuem Mutterherzen
Uns bei in Trübsal, Angst und Not;
O lind're stets Du uns're Schmerzen
Im Leben und im bittern Tod!

P.W.A.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Was für ein schönes Gebet, wäre es an Gott den Vater gerichtet.

Gedenk, o Vater, den wir lieben
....

ich wend, oh Herr der Herren, könig der Könige, Zu Dir voll Hoffnung meinen Sinn.

Gott hat Maria große Gnade empfangen empfangen lassen, weil ihr die Ehre zu teil wurde Gottes Sohn auszutragen.

aber Gott der Vater ist den den wir anbeten,
in Jesu Name
Amen

Lk 4,8:Jesus antwortete ihm und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 6,13): «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.» ...

Immaculata Helvetia hat gesagt…

Ein Gebet, das an die Mutter des HERRN gerichtet ist [wie übrigens auch ein solches, das an einen Diener, bzw. eine Dienerin des HERRN gerichtet ist], ist logischerweise eo ipso oder implizit immer auch ein Gebet, das an GOTT, den VATER gerichtet ist. Und es ist automatisch auch an GOTT, den SOHN und an GOTT, den HEILIGEN GEIST gerichtet. Denn jedes vernunftbegabte, ewige Geschöpf, das bei GOTT ist, ist in allem FÜR Gott. Es ist sozusagen ein "Weiterleiter" unseres armseligen Gebetes bei gleichzeitiger Verbesserung und Verschönerung und Vervollkommnung. Je vollkommener der vermittelnde Mensch oder Engel ist, desto WERT-voller ist das durch sie Vermittelte für Gott. Maria nun, ist das vollkommenste aller Geschöpfe. [Jesus Christus ist Gott-Mensch, deshalb nicht "Geschöpf Gottes"!] Darum ist auch jedes an SIE gerichtete Gebet ein Gebet das durch sie aufs höchste vervollkommnet an GOTT, den DREIFALTIGEN weitergeleitet und von IHM sicher, unfehlbar angenommen wird.