Montag, Dezember 11, 2006

Pater Reus erlebt die heilige Wandlung - Hic est calix sanguinis mei

Pater Johann Baptist Reus SJAus dem Tagebuch von P. Johann Reus:

Bei Beginn der heiligen Wandlung merkte ich plötzlich, daß der liebe Heiland vom Kreuz unmittelbar vor mir war. Doch achtete ich weiter nicht darauf. Es könnte ja schließlich eine Täuschung sein. Aber nach der Anbetung der heiligen Hostie nahm ich zweifellos den lieben Heiland am Kreuz wahr. Sobald ich die ersten Worte sprach: Hic est... fielen Tropfen des heiligen Blutes aus der heiligen Seitenwunde in meinen Kelch. Als ich fortfuhr: calix sanguinis mei, floß das heilige Blut strömend hernieder in den Kelch hinein. Heilige tröstliche Wahrheit! Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes fließt wirklich, wenn auch unter einem Schleier verborgen, unter meiner Hand auf dem Altar. Welche Gnade für mich, daß er für mich den geheimnisvollen Schleier weggezogen und die Wirklichkeit mir zu zeigen sich gewürdigt hat!
Als ich das Pater noster zu beten begann, sah ich in der heiligen Hostie die Allerheiligste Dreifaltigkeit. Der Dreieinige Gott ist ja unser Vater. In der heiligen Hostie ist Vater und Heiliger Geist in Einheit des Wesens mit dem ewigen Sohn, Jesus Christus, gegenwärtig. Ich mußte Zeichnung machen und dies schreiben. 17. Januar 1940

"Wenn ich nicht... dann glaube ich nicht!"

"Der moderne Mensch" will oder kann nicht glauben, was er nicht sehen, hören, zerlegen kann. -- MARIA, die Mutter unseres Heiles, hat uns in La Salette, Lourdes, Fatima und anderen Gnadenorten erschütternd die Wirklichkeit der Glaubens- und Gnadenwelt vor Augen gestellt. Sie setzt ihre aufrüttelnden Bemühungen um die stolzen Zweifler des Atomzeitalters, denen die klaren Worte Christi nicht genügen, fort -- sogar unter Tränen.

P. Johannes Reus SJ (geboren 1868 in Pottenstein/Ofr. -- gestorben 1947 in Sao Leopoldo/Brasilien), ein Priester, der gegen alles Mystische einen tiefen Widerwillen hatte, der sich mit allen Kräften immer wieder gegen Erscheinungen und private Offenbarungen wehrte, bekam von der Gottesmutter eine Sendung wie der "ungläubige Thomas": 35 Jahre - von 1912 bis 1947 - "mußte" P. Reus in tausendfachen Visionen und Ekstasen für uns "den Finger in den Ort der Nägel und die Hand in die Seitenwunde des Herrn legen", d.h. mit Aug' und Ohr, mit Leib und Seele mußte er am Altar das Wunder der Menschwerdung Christi, seinen Opfertod am Kreuze, die Herrlichkeit des verklärten Siegers, das Ausströmen des Blutsegens Christi über Menschheit und Kosmos, den Glanz des himmlischen Hofstaates, die universale Gnadenvermittlung durch Maria schauen und erleben. Auch die Welt der Dämonen und das Ungeheuer SÜNDE schaute er und "wie täglich Tausende von Sündern in die Hölle stürzen".
Alle Menschen, die ehrlich die Wahrheit suchen, werden durch P. Reus auf viele Zweifel und Fragen über umstrittene Glaubenswahrheiten, über kirchliche Autorität, über das Problem "Priester heute" (Coelibat usw.) Antwort empfangen.
Priester und Laien, die trotz ehrlichstem Bemühen in ihrem Ringen um die Nachfolge Christi an sich selbst immer wieder schwere Enttäuschungen erleben, die in ihren priesterlichen und apostolischen Bemühungen nur geringe Erfolge oder bedrückende Mißerfolge erleben, werden in der Lebensgeschichte von P. Reus viel Trost und neue Ermutigung erfahren. P. Reus hatte viele Demütigungen erlebt, - "harte Schläge", aber er hat sich immer wieder durchgerungen, die Mißerfolge nicht bloß in völliger Unterwürfigkeit unter die Oberen anzunehmen, sondern mit Dank und Liebe. Ohne sich außergewöhnliche Sympathien zu erwerben, starb er am 30. Juli 1947 und - "mit seinem Tod setzt schlagartig eine gewaltige Verehrung ein. Der Zustrom zu seinem Grab ist unvergleichlich. 24 Jahre nach seinem Tod bekundeten über 100.000 Menschen, daß sie in außergewöhnlicher Weise auf seine Anrufung hin erhört worden seien. Eine gewaltige, prächtige Kirche, 3000 Menschen fassend, konnte neben seinem Grab erbaut und ausgetattet werden, ausschließlich aus Gaben, die aus Dankbarkeit für Hilfe durch P. Reus gespendet wurden." Immerzu werden neue Gebetserhörungen gemeldet.

GEBETSNOVENE ZUM DIENER GOTTES P. JOHANNES BAPTIST REUS
(Nur für den Privatgebrauch)

O Gott, der Du in Deiner unendlichen Güte und Barmherzigkeit Deinem demütigen Diener Johannes ein so glühendes Verlangen nach Heiligkeit eingeflößt und ihn mit so vielen und außerordentlichen Gnaden überhäuft hast, wir bitten Dich inständig: Schenke uns die Gnade, Deinen treuen Diener nachzuahmen in der vollständigen Hingabe ans heiligste Herz Jesu, in der Liebe zum Kreuze, in der Hochschätzung der heiligen Messe, im vertrauten Umgang mit dem eucharistischen Heiland, in der kindlichen Verehrung des Unbefleckten Herzens der Gottesmutter und im eifrigen Wirken für die Priester- und Ordensberufe.
O Gott, Du ehrest die Dich ehren. Sieh, das Leben Deines Dieners Johannes war ganz Deiner Liebe und Ehre geweiht. Erhöre gnädig unsere Bitten, die wir zu seiner Verherrlichung auf Erden zu Dir emporsenden und gewähre uns auf seine Fürbitte die Gnade..., um die wir Dich anflehen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen. -- Jesus, Maria, Josef! -- Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue auf Dich! -- Süßestes Herz Mariä, sei meine Retttung! -- Heiligstes Herz Jesu, zu uns komme Dein Reich!
O Maria, ohne Makel der Erbsünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!

Lesen Sie das Buch von Pfarrer Alfons Maria Weigl, Oberroning, mit dem Titel "DAS GRÖSSTE IST DIE LIEBE". Ein "hochaktuelles", "tiefinnerliches, "ungemein ansprechendes" und "frohmachendes Buch gerade für unsere Zeit". Dessen 1. Auflage war 1971 herausgekommen.

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